Viele, die diesen Blog lesen, werden den ehemaligen Hüttenwirt der Glungezerhütte, Gottfried Wieser und seine Freundin Darja, kennen. 2017 sind sie mit einem Segelboot zu einer Weltreise aufgebrochen. Mittlerweile haben sie es bis nach Kolumbien geschafft und sind wohlauf.

Im Herbst 2017 starteten Darja, Gottfried und der Hund Tino die Reise auf der Galathea. Nach dem Start von den Kanaren ging es zunächst in Richtung Südwesten zu den Kap Verden. Auf den Inseln, einige hundert Kilometer westlich vom Senegal, verbrachten die drei ein Jahr, ehe es im Jänner 2019 über den Atlantik ging. Laut Gottfried war die Überfahrt angenehm und auch „die Wetterkapriolen hielten sich in Grenzen“. Gelandet sind die drei dann in Tobago, also nördlich von Venezuela.

Weiter ging es dann in Richtung Norden nach Grenada und den Inseln der Grenadinen, ein Karibik-Idyll mit Abstrichen. „Eindrückliche Riffe, winzige Inseln zu Hauf gibt es dort. Leider hat sich die Region verkommerzialisiert. Auch hier hat der Tourismus viele Schäden angerichtet“. Nach einer abenteuerlichen Überfahrt mit heftigen Gewittern, Sturm, Flauten und Gefahr durch Piraten sind die drei in Kolumbien angelandet, für Gottfried „ein wunderbares Land mit freundlichen Menschen“. Nach der Coronakrise, die auch vor Kolumbien nicht halt macht, soll es eine vierwöchige Rundreise durch Kolumbien geben.

Ende Mai soll dann auf die zu Panama gehörenden San Blas Inseln gewechselt werden und in Guatemala wollen die drei das Ende der Hurricansaison abwarten. Weiters am Reiseplan stehen Jamaica und Kuba, ehe es Anfang 2021 nach Brasilien, Uruguay, Paraguay, Argentinien und Chile geht, „vielleicht gibt es dann ein Wiedersehen in Patagonien, das Traumziel vieler Bergsteiger“.